Vier farbige Quadrate als Symbol für die MAKS-Therapie

MAKS-Therapie

MAKS ist eine nicht-medikamentöse Mehrkomponententherapie mit motorischer, kognitiver und alltagspraktischer sowie sozial-kommunikativer Förderung, die hauptsächlich bei neurologischen Erkrankungen wie Schlaganfall, Parkinson oder Demenz eingesetzt wird.

  • Motorisch
  • Alltagspraktisch
  • Kognitiv
  • Sozial

Das übergeordnete Ziel der MAKS®-Therapie ist die möglichst langfristige Stabilisierung der kognitiven und alltagspraktischen Fähigkeiten von Menschen mit Demenz.

Elemente der MAKS-Therapie

Motorische Aktivierung

  • Schulung der Grob- und Feinmotorik
  • Schulung von Gleichgewicht
  • Förderung der Beweglichkeit
  • Anregung sozialer Interaktionen
  • Freude an Bewegung

 

Alltagspraktische Aktivierung

  • Förderung der unmittelbaren, im Alltag nutzbaren Fertigkeiten und Techniken
  • Förderung kognitiver Fähigkeiten
  • Förderung sozialer Kompetenzen
  • Förderung von Selbstwert durch Biographiearbeit

 

Kognitive Aktivierung

  • Anregung und Förderung kognitiver Prozesse (Merken, Wiedererkennen, Assoziationen bilden, uvm.)
  • Reaktivierung von Allgemeinwissen
  • Förderung von Kulturtechniken (Lesen, Schreiben und Zählen)
  • soziale Interaktion

 

Soziale Einstimmung

  • Förderung von sozialen Fähigkeiten durch Interaktion
  • Förderung des Erlebens von Sinnhaftigkeit durch Ansprache von entsprechenden Bedürfnissen und Themen
  • Vermittlung von Wertschätzung für den Einzelnen

 

Die MAKS-Therapiemethode hilft, alltagspraktische und kognitive Fähigkeiten zu stabilisieren. Einerseits reduziert sie Verhaltenssymptome der Demenz und andererseits wird die Lebensumwelt der Betroffenen durch den Aufbau eines sozialen Zusammenhalts verbessert. Speziell geschulte Therapeut:innen trainieren regelmäßig mit unseren Betreuten.