Alltagsaktivierung mit Konzept

Manchmal sind es einfache Materialien, die vielfältige Impulse ermöglichen. In unseren neu gestarteten MAKS-Gruppen (Motorik, Alltagshandlungen, Kognition und soziale Kommunikation) werden Aktivitäten gezielt so gestaltet, dass sie mehrere Fähigkeiten gleichzeitig ansprechen.

Das MAKS-Konzept ist ein wissenschaftlich untersuchtes, nicht medikamentöses Angebot, das insbesondere für Menschen mit leichter bis mittelschwerer Demenz entwickelt wurde. Ziel ist es, vorhandene Fähigkeiten möglichst lange zu erhalten und den Alltag aktiv mitzugestalten.

Ein Beispiel aus der Praxis war die gemeinsame Gestaltung einer kleinen Futterstelle aus einer Orange. Dabei wurden feinmotorische Abläufe, alltagsnahe Handlungen, Konzentration sowie der soziale Austausch innerhalb der Gruppe miteinander verbunden. Die einzelnen Arbeitsschritte wurden überschaubar gehalten und gemeinsam umgesetzt.

Solche Aktivitäten zeigen, wie durch einfache Aufgaben sinnvolle Struktur, Beteiligung und Erfolgserlebnisse entstehen können – und wie kleine Projekte den Alltag bereichern.

Seniorenresidenz im Pflegekompetenzzentrum Fraureuth